„Credit Management 5.0“: Unter diesem Thema steht die jüngste Ausgabe des Podcasts „Credit schreiben wir mit C“ des Bundesverbandes Credit Management e.V. Moderator Dr. Werner Grünewald spricht mit Professor Dr. Matthias Schumann CCM, Vorstandsbeirat im BvCM e.V., über aktuelle Entwicklungen, die sich unter dem Begriff Credit Management 5.0 zusammenfassen lassen – allen voran der Einsatz künstlicher Intelligenz.
„Der Begriff kam erstmals auf dem jüngsten FECMA-Kongress in London auf“, berichtet Professor Dr. Matthias Schumann CCM. Darunter seien verschiedene Entwicklungen zu verstehen. So gebe es inzwischen neue Ende-zu-Ende-Prozesse, neue Onboarding-Möglichkeiten, flexible Systeme und vor allem zahlreiche KI-Funktionalitäten.
Dabei gelte jedoch: KI ist nicht gleich KI. Ob generative KI, Mustererkennung, Chatbot oder agentische KI: Unternehmen müssten zunächst analysieren, wofür sie KI-Unterstützung überhaupt benötigen. Und diese Frage müsse die Geschäftsführung beantworten. Ebenso müsse sichergestellt werden, dass der Mensch noch die Entscheidung treffe.
„Gerade die generative KI kann halluzinieren. Das muss ein Experte erkennen können“, so Schumann. Auch agentische KI, die ganze Prozesse selbstständig abwickelt, müsse kontrolliert werden. KI könne dagegen eigenständig eingesetzt werden, um beispielsweise Medienbrüche zu überwinden, wenn Daten aus E-Mails, PDFs und anderen Kanälen zusammengeführt werden. Auch beim Erstellen von Vorlagen oder Zusammenfassungen von Informationen können KI problemlos genutzt werden. „Grundsätzlich braucht niemand zu befürchten, dass wir künftig keine Credit Manager mehr brauchen“, stellte Professor Dr. Matthias Schumann CCM klar.
Der komplette Podcast ist hier auf der Webseite des BvCM zu finden:
https://www.credit-manager.de/news/podcast-des-bvcm/



